Texte zum Alltäglichen -
der wöchentliche Schreibblog

Paare
Paare, nicht nur Mann und Frau,
auch zweimal Frau und zweimal Mann,
Elternpaar, Geschwisterpaar,
beste FreundInnen, beste KollegInnen,
seit ewigen Zeiten, unzertrennlich,
auf du und ich, auf mich und dich.
Oder Paare, als Team,
beim Tennis, im Ruderboot, auf dem Tanzparkett,
auf der Bühne als Duett,
als Pornostars im Bett,
ansonsten jeder seinen eigenen Weg so geht,
wo es sich um ganz anderes dreht.
Paare, die zusammen passen,
weil sie sich so ähnlich sind,
weil der Konsens stimmt.
Gleiche Herkunft, gleiche Kultur,
gleiche Vorlieben, gleiches Temperament,
alles, was man bestens kennt.
Oder wie bei Paaren,
die ganz anders sind.
Sie ist so, er ist so, und doch sind sie froh,
weil es trotzdem stimmt,
jeder was vom anderen nimmt,
und was bekommt, was er nicht kennt.
Zwei Augen, zwei Ohren,
zwei Hände, zwei Füße, gutes Zusammenspiel,
wie die zwei Teile bei Schere und Zange
sie funktionieren, ewig lange
weil sie sich brauchen,
schlecht wenn eines fehlt, weil dann nichts mehr geht.
Aber wo das Gegenstück ganz und für immer fehlt:
Spitzenreiter und Weltmeister,
Diktator und Präsident,
von jeglicher Wirklichkeit getrennt,
weil man sie nur als Herrscher kennt,
jede Paarbildung bereits verschenkt.
Texte zum Alltäglichen -
der wöchentliche Schreibblog

Paare
Paare, nicht nur Mann und Frau,
auch zweimal Frau und zweimal Mann,
Elternpaar, Geschwisterpaar,
beste FreundInnen, beste KollegInnen,
seit ewigen Zeiten, unzertrennlich,
auf du und ich, auf mich und dich.
Oder Paare, als Team,
beim Tennis, im Ruderboot, auf dem Tanzparkett,
auf der Bühne als Duett,
als Pornostars im Bett,
ansonsten jeder seinen eigenen Weg so geht,
wo es sich um ganz anderes dreht.
Paare, die zusammen passen,
weil sie sich so ähnlich sind,
weil der Konsens stimmt.
Gleiche Herkunft, gleiche Kultur,
gleiche Vorlieben, gleiches Temperament,
alles, was man bestens kennt.
Oder wie bei Paaren,
die ganz anders sind.
Sie ist so, er ist so, und doch sind sie froh,
weil es trotzdem stimmt,
jeder was vom anderen nimmt,
und was bekommt, was er nicht kennt.
Zwei Augen, zwei Ohren,
zwei Hände, zwei Füße, gutes Zusammenspiel,
wie die zwei Teile bei Schere und Zange
sie funktionieren, ewig lange
weil sie sich brauchen,
schlecht wenn eines fehlt, weil dann nichts mehr geht.
Aber wo das Gegenstück ganz und für immer fehlt:
Spitzenreiter und Weltmeister,
Diktator und Präsident,
von jeglicher Wirklichkeit getrennt,
weil man sie nur als Herrscher kennt,
jede Paarbildung bereits verschenkt.