Texte zum Alltäglichen -
der wöchentliche Schreibblog

Bänke
Döner in der Hand, der Hunger brennt,
Tasche unterm Arm geklemmt.
Auf der Suche nach ´nem freien Plätzchen.
Da, eine Bank, schnell hingehetzt,
ehe sie ein anderer besetzt.
Auf Promenaden und Alleen,
könnten viel mehr Bänke stehen,
aber viel zu wenige sind zu sehen ,
Manche essen sogar beim Gehen,
Mittagszeit, viele Menschen weit und breit.
Platz einnehmen, ablegen, ausbreiten,
keinen zum Dazusetzen verleiten.
Ruhe einkehren lassen,
sich mit nichts Weiterem befassen,
den Döner mit Genuss verprassen.
Bänke – ganz für mich allein.
Plätze zum Verweilen, nicht immer nur eilen,
vor allem mal den Kopf abschalten,
trotz manch liederlichem Verhalten
denn das kann bei mir schnell Ärger entfalten.
Obwohl ein Papierkorb daneben steht,
wo einiges reingeht,
ist auf der Bank so einiges verklebt,
mit irgendwelchen Substanzen verschmiert,
an den Seiten sogar leicht lädiert.
Denn schneller Hunger, rascher Durst,
die kleine Sucht, der große Frust.
Da geht schon mal etwas daneben,
damit müssen wir leben,
können nicht allein im siebten Himmel schweben.
So manche Bank, zu der es mich zieht,
nur von weitem schön aussieht, dann der Unterschied.
Denn manchem scheint es völlig egal,
findet Sauberkeit als Zwang, total katastrophal,
alles Denken von anno dazumal.
War ich nicht ähnlich, in jungen Jahren,
da ließ ich mir auch nicht gerne was sagen.
Ein bisschen provozieren; mal was anderes probieren.
Heute bin ich nur noch am Klagen, über die Blagen,
vielleicht würd ich gern doch noch mal was wagen.
Texte zum Alltäglichen -
der wöchentliche Schreibblog

Bänke
Döner in der Hand, der Hunger brennt,
Tasche unterm Arm geklemmt.
Auf der Suche nach ´nem freien Plätzchen.
Da, eine Bank, schnell hingehetzt,
ehe sie ein anderer besetzt.
Auf Promenaden und Alleen,
könnten viel mehr Bänke stehen,
aber viel zu wenige sind zu sehen ,
Manche essen sogar beim Gehen,
Mittagszeit, viele Menschen weit und breit.
Platz einnehmen, ablegen, ausbreiten,
keinen zum Dazusetzen verleiten.
Ruhe einkehren lassen,
sich mit nichts Weiterem befassen,
den Döner mit Genuss verprassen.
Bänke – ganz für mich allein.
Plätze zum Verweilen, nicht immer nur eilen,
vor allem mal den Kopf abschalten,
trotz manch liederlichem Verhalten
denn das kann bei mir schnell Ärger entfalten.
Obwohl ein Papierkorb daneben steht,
wo einiges reingeht,
ist auf der Bank so einiges verklebt,
mit irgendwelchen Substanzen verschmiert,
an den Seiten sogar leicht lädiert.
Denn schneller Hunger, rascher Durst,
die kleine Sucht, der große Frust.
Da geht schon mal etwas daneben,
damit müssen wir leben,
können nicht allein im siebten Himmel schweben.
So manche Bank, zu der es mich zieht,
nur von weitem schön aussieht, dann der Unterschied.
Denn manchem scheint es völlig egal,
findet Sauberkeit als Zwang, total katastrophal,
alles Denken von anno dazumal.
War ich nicht ähnlich, in jungen Jahren,
da ließ ich mir auch nicht gerne was sagen.
Ein bisschen provozieren; mal was anderes probieren.
Heute bin ich nur noch am Klagen, über die Blagen,
vielleicht würd ich gern doch noch mal was wagen.